Welche Zielgruppe nutzt welchen Kanal?

Social Media Beratung hilft bei der Auswahl der eigenen Kanäle

Wenn sich ein Unternehmen entschließt, soziale Kanäle aktiv zur Kundenansprache zu nutzen, stehen sie zunächst vor einem riesigen Berg an möglichen Kanälen. Um sich einen Überblick zu verschaffen und die richtigen Kanäle zu wählen, spielt vor allem ein Faktor eine zentrale Rolle: Die Zielgruppe.

Dafür muss sich das Unternehmen im Klaren sein, welche Personengruppen angesprochen werden wollen. Denn jeder Kanal kann entsprechenden Zielgruppen zugeordnet werden. So können im Anschluss die Kanäle gewählt werden, die von den anzusprechenden Personen benutzt werden.

 

Facebook

Facebook ist wohl der bekannteste Social-Media-Kanal (27 Mio. Nutzer alleine in Deutschland). Selbst Menschen, die sich nicht im Social-Net bewegen können Facebook einordnen. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass auch diese Plattform tatsächlich für jedes Unternehmen geeignet ist.

Das Nutzerverhalten hat sich geändert, Facebook wird immer mehr zur Informationsquelle, penetrante Werbung, falls sie als solche erkannt wird, schreckt den Nutzer eher ab.

Die Zielgruppe ist, wie die Plattform selbst, gealtert und wird mittlerweile auch von der älteren Generation benutzt. Die Nutzerzahl (besonders Neuanmeldungen) bei der jüngeren Generation sinkt hingegen. Bestehen bleibt, dass der durchschnittliche User zwischen 25 und 34 Jahren alt ist. Wer Teenager erreichen will, muss daher Kanäle suchen, die von dieser Gruppe benutzt wird.

 

Instagram

Über Instagram wird eher die jüngere Zielgruppe (u30) erreicht. Wer die App kennt weiß, dass hier lediglich Beiträge aus Bild- und Videomaterial erscheinen. Die meisten Nutzer (9 Mio. in Deutschland) sind nicht nur jung, sondern auch weiblich, urban veranlagt und haben häufig eine Universität besucht. Besonders wichtig ist diese Plattform daher für Firmen, die tatsächlich interessantes und relevantes Bildmaterial liefern können. Unternehmen wie Restaurants, Modefirmen oder Veranstalter haben hier eine Chance.

 

Twitter

Twitter wächst im Gegensatz zu Instagram nicht mehr so intensiv. Die Nutzer (in Deutschland 3-5 Mio.) sind besonders in den Altersgruppen von 30-49 Jahren vertreten und haben einen häufiger einen hohen Bildungsgrad.

Twitter ist eine sehr schnelllebige Plattform, die durch kurze Hinweise und Aktualität der sogenannten Tweets lebt. Diese Plattform ist besonders geeignet für Journalisten oder Branchen die nahe an der Politik agieren.

 

Xing

Xing hat in Deutschland 8,2 Mio. Nutzer und ist neben LinkedIn das größte Business-Netzwerk. Es werden kaum bzw. keine privaten Inhalte geteilt. Hier geht es lediglich um geschäftliche Beziehungen und die Vernetzung untereinander (31-40 Jährige 36%, 41-50 Jährige 27%).

Zudem wird diese Plattform für die Jobsuche und die Bewertung von Unternehmen genutzt. Informationen werden insbesondere über Artikel (selbstgeschrieben oder geteilte Beiträge) veröffentlicht. Am stärksten sind die Branchen IT/Finanzen/Handel (26%) vertreten. Aber merke: hier geht es um Vernetzung und das Publik machen der eigenen Firma. Wissen kann vermittelt werden, Werbung im eigentlichen Sinne nicht.

 

LinkedIn

Bei dieser Plattform handelt es sich um die internationale Variante von Xing. Die Ziele sind im Prinzip die gleichen. Auch hier besteht die Zielgruppe aus berufstätigen Personen im mittleren Alter, die sich beruflich vernetzen wollen.

Allerdings hat hier der User die Möglichkeit, einen privaten Blog anzulegen, durch welchen Kompetenz vermitteln kann. Durch SlideShare wird dieser Effekt erneut verstärkt und sollte in diesem Zusammenhang auch genutzt werden. Sei es für Unternehmenspräsentationen oder die Wissensvermittlung.

 

WhatsApp

WhatsApp ist im eigentlichen Sinne kein Social-Media-Kanal, sollte allerdings aufgrund der hohen Nutzerzahl (35 Mio.) nicht vernachlässigt werden. Erst seit kurzem wird WhatsApp gezielt für Unternehmenszwecke verwendet. Viele Unternehmen besitzen einen WhatsApp Account, um noch näher am Kunden zu sein.

Für kurze Informationen, Termine und evtl. auch Nachfragen kann dieses Medium nützlich sein. Im Grunde wird WhatsApp von allen Generationen verwendet, kann aber vor allem für die Kommunikation mit jüngeren Leuten genutzt werden.

 

Snapchat

Ist im eigentlichen Sinne auch keine Social Media-Plattform sondern ein Instant-Messaging-Dienst, Im Online-Marketing wird Snapchat dennoch den Social-Media zugeordnet. Der durchschnittliche Snap-Chat User ist zwischen 16 und 24 Jahre alt (51%).

Es handelt sich um eine sehr junge Zielgruppe. Im Gegensatz zu Instagram geht es hier nicht wie bei Instagram um das perfekte Bild (Filter) sondern viel mehr um Authentizität und Aktualität. Für Unternehmen die besonders nah an ihrem Kunden sein wollen und witzigen Content haben ist diese Plattform geeignet.

 

YouTube

YouTube ist die beliebteste und bekannteste Videoplattform in Deutschland. 88% der Deutschen die Social-Media nutzen, nutzen direkt oder indirekt diesen Kanal.

92% der Teenager (10-19 Jährigen) nutzen YouTube regelmäßig. Sei es für Musik, zu Informationszwecken oder zum einfachen Zeitvertreib. Besonders ist hier das weite Spektrum der Zielgruppe. Über YouTube können durchaus 30-44-Jährige Nutzer (70%) erreicht werden. Unternehmen die relevanten und interessanten Video-Content produzieren können sollten YouTube nutzen, um diesen zu verbreiten. 

 

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Autor: (iConsultants GmbH)

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Kommentar von David Zarnitz |

Guten Tag zusammen,

auf welchen Quellen basiert der Beitrag? Ich würde mich gerne erkundigen, ob der Beitrag empirisch belegt ist und sich somit für wissenschaftliche Arbeiten brauchbar ist. "Blogs" sind leider nicht geeignet.

Ich finde den Bericht gelungen und sehr aktuell.

Ich freue mich auf eine Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
D. Zarnitz

Antwort von Michael Prothmann

Sehr geehrter Herr Zarnitz,

vielen Dank für Ihren freundliches Feedback.

Senden Sie uns doch Ihre Kontaktdaten über unser Konatktformular zu, dann können wir Ihnen unsere Quellen zukommen lassen.

Viele Grüße

iConsultants 


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