Social Media als Marketinginstrument

Social Media kann so einfach sein, Marketing nicht unbedingt

Ein wohl unlängst bekanntes Live-Video auf Facebook wurde vor wenigen Tagen mit Likes überflutet. Eigentlich ein ganz normales, privates aber auch lustiges Video, wie Millionen anderer Videos auf den unterschiedlichsten Plattformen auch. Allerdings mit dem richtigen Pfiff.

Das Video wurde von keinem Star veröffentlicht, generierte aber um ein vielfaches mehr Aufmerksamkeit als jedes konstruierte und gekünstelte Live-Video, das bisher auf Facebook veröffentlicht wurde.

Facebook-Weltrekord mit über 140 Mio. Aufrufen - Ein Traum eines jeden Marketing-Strategen

Natürlich auch für uns. Aber wie hat sie das geschafft? Es handelt sich um keinen Promi. Der einzige Unterschied zu einem normalen User ist die hohe Zahl an „Freunden“, die fleißig ihre Beiträge teilen. Aber in dem Ausmaß hat es bisher weder eine Privatperson noch ein Unternehmen geschafft „Likes“ zu generieren.

Diese Dame heißt Candace Payne, ist Mutter und Ehefrau aus Amerika und hat ihren Social Media Auftritt besser im Griff als so manches Unternehmen. Um direkt ein Eingeständnis zu machen: Auch als wir. Der Grund?

 

 

Hit-Wonder zeigt allen Unternehmen wie es geht

Voraussetzung für so einen Erfolg ist es, sich offen zu zeigen. Besonders aus Unternehmersicht. Aber welcher Geschäftsführer macht das? Gibt es wirklich jemanden der sich Online von seiner unperfekten Seite zeigen möchte, um damit auch noch das Unternehmen zu repräsentieren? Vielleicht ist aber eben das nicht die schlechteste Idee. Offenheit, Ehrlichkeit und Aktualität sind hier die Schlagworte.

Content is King…

Candace hat diese Ansprüche erfüllt indem sie, ganz einfach, ganz spontan und ausgesprochen sympathisch - Spaß hat. Klar, mit einem Tool das schon an sich für Aufmerksamkeit sorgt, wir erinnern uns alle an den Star Wars Hype der schon 2 Jahre vor Veröffentlichung des Films immense Wellen schlug.

 

 

… Emotion the Key

Aber das ist nicht der ausschlaggebende Punkt. Viel wichtiger ist, wie sie selbst reagiert. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht wenigstens geschmunzelt hat. Wann sehen wir schon einen erwachsenen Menschen, der sich ein Kinderspielzeug kauft, welches die Kinder zwar mitbenutzen dürfen aber welches sie ‚später in ihr Zimmer einschließt‘und darüber in kaum zu fassende Euphorie ausbricht. Wir merken: Pure Freude an kleinen Dingen kann viel bewirken. Der Erfolg sei ihr gegönnt, mit kleinen Mitteln so viele Menschen zu erreichen.

 

 

Social Media: Begeisterung und Bindung

Ja, Unternehmen können sich daran ein Beispiel nehmen. Allerdings dürfen sie nicht gleich ohne Sinn und Verstand vorpreschen. Spontan sein ist im Social Web zwar enorm wichtig, allerdings nicht ohne vorher gesteckte Ziele. Die Followerschaft muss zunächst gründlich analysiert werden, um dann schauen zu können, welcher Content zum Unternehmen passt. Wie viel Personality ist erwünscht? Was begeistert meine Follower besonders? Interessieren sie sich eher für grundsätzliche Branchenthemen oder lieber aktuelle Themen des Unternehmens? Oder beides?

Social Media JA, aber mit Strategie

Anfangen und viel ausprobieren ist die Devise.

Bestimmt möchte keiner einen Snap vom Geschäftsführer in Badehose sehen, aber vielleicht ein kleines „Prost-Video - wir freuen uns auf ein entspanntes Wochenende“?

Follower wollen hinter die Kulissen schauen. Genau deshalb liken sie schließlich eine Unternehmensseite. Allgemeine Informationen finden sie schneller und detaillierter auf Ihrer Website.

Social heißt Sozial, heißt Austausch, enger Kontakt, Ehrlichkeit. Im Idealfall ein reges Miteinander.

„It's the simple joys in life...“

Unternehmen brauchen zwar eine Social-Media-Strategie, dürfen dabei aber nicht aus den Augen lassen, dass Spontanität und Aktualität zwei große Faktoren sind. Wer zu spät auf einen Zug aufspringt, springt schnell daneben. Bevor man allerdings jeden Trend verfolgt, sollte sich jedes Unternehmen gut überlegen, womit es sich identifizieren kann. Wirkt es unecht beziehungsweise unpassend bringt der beste Content keinen Erfolg.

Das Unternehmen braucht eine Strategie für Social Media, aber Social Media und seine Verantwortlichen brauchen Freiräume. Die Strategie zeigt den Rahmen auf in dem sich das Unternehmen bewegen muss, innerhalb dieses Rahmens muss sich der Verantwortliche frei entfalten dürfen. Sonst gehen die wichtigsten Punkte verloren: Emotion und Authentizität!

Weiteres zum Thema

Wir zeigen Ihnen, wie auch Sie Ihre Social Media Präsenz optimieren können.

Wir freuen uns über Ihren Anruf 0221 177 340 20 oder Ihre Mail

Autor: (iConsultants GmbH)

Einen Kommentar schreiben


Jetzt erfolgreich handeln.

Kontakt